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Das Wochenbett vorbereiten

Das Wochenbett vorbereiten: Unsere Tipps, was du vor der Geburt erledigen kannst

Das Wochenbett: die Zeit nach der Geburt. Eine Zeit des Bindungsaufbaus zwischen Eltern und Kind und eine Zeit für die Mutter, sich von der Geburt zu erholen. In vielen Kulturen ist es üblich, dass Mütter in diesen ersten Wochen nach der Geburt wirklich ruhen und von Verwandten umsorgt werden. Bei uns sind wir davon meist weit entfernt – im Gegenteil, Hebammen berichten regelmäßig, dass sie junge Mütter daran erinnern müssen, auch an ihre eigenen Bedürfnisse zu denken und sich zu erholen.

Es kann deshalb enorm hilfreich sein, bereits vor der Geburt möglichst viel für die Wochenbett-Zeit vorzubereiten und zu überlegen, wer bei Bedarf unterstützen könnte. Wir haben hier unsere Tipps gesammelt, wie du dich gut auf dein Wochenbett vorbereiten kannst, um nach der Geburt ausreichend Zeit für dein Baby und deine eigene Erholung zu haben:

  1. Wochenbett-Einkaufsliste
  2. Praktische Dinge für das Wochenbett vorbereiten
  3. Ein Netzwerk bilden: Unterstützung in der ersten Zeit mit Baby

 

 


Weitere Beiträge zum Thema:

"Erstausstattung Baby: Was braucht man wirklich"

"Checkliste Kliniktasche für die Geburt"


 

Wochenbett-Einkaufsliste

Zunächst ist es sinnvoll, alles, was du für das Wochenbett brauchst, vorab zu besorgen. So sparst du dir kurzfristig notwendige Einkäufe in den ersten Tagen zu Hause mit Baby. Hier unsere gesammelte Einkaufsliste für das Wochenbett:

  • Die Erstausstattung für dein Baby: Kleidung, Wickelzubehör, Tragetuch und/oder Kinderwagen – hier findest du unsere Checkliste, was du für ein Neugeborenes wirklich brauchst.
  • Slipeinlagen für den Wochenfluss: Anfangs sollten dies ganz dicke, saugfähige Einlagen sein, nach ein paar Tagen reichen auch normale Binden. Wichtig ist, dass diese luftdurchlässig und ohne Plastikfolie sind.
  • Wasserbecher oder Intimdusche für die Reinigung von Geburtsverletzungen nach dem Toilettengang
  • Bequeme Still-BHs ohne Bügel, die gut sitzen und nicht drücken oder einschneiden – mindestens 2, damit du diese wechseln kannst
  • Stilleinlagen: Besonders nachhaltig sind wiederverwendbare Stilleinlagen, z.B. Wolle-Seide-Stilleinlagen oder welche aus Frottee
  • „Stillfreundliche“ Oberteile, die dir das Stillen ermöglichen, ohne dass du das Oberteil ausziehen musst. Bei uns im Shop findest du z.B. bequeme Wolle-Seide Stillhemden von Engel Natur.
  • Lanolin-Salbe oder Fettwolle als schnelle Hilfe bei wunden Brustwarzen
  • Wärme- bzw. Kühlpads zur Verwendung bei Milchstau
  • Ein bequemes Stillkissen – am besten sind Bio-Stillkissen, da sie schadstofffrei und unbedenklich für dich und dein Baby sind

 

  Stillkissen neben naturfarbenem Still-BH mit Stilleinlagen

Praktische Dinge für das Wochenbett vorbereiten

So ein neues Familienmitglied kann den Alltag ganz schön auf den Kopf stellen und braucht insbesondere in den ersten Wochen viel Aufmerksamkeit. Wir selbst haben zudem auch unterschätzt, wie sehr Schlafmangel einem zu schaffen machen kann. Damit du möglichst viel Zeit für dein Baby hast, und auch mal selbst zu Ruhe kommen kannst, kannst du vorab noch weitere praktische Dinge vorbereiten, um dir das Wochenbett zu erleichtern:

  • Essen vorkochen: Gerade in der Anfangszeit mit Baby ist täglich frisch Kochen zeitlich oft nicht möglich. Gleichzeitig brauchst du gerade dann gutes, nährstoffreiches Essen – um dich von der Geburt zu erholen und – sofern du stillst – für die Milchbildung. Bei uns war die Lösung hierfür: Vorkochen! Viele Gerichte wie z.B. Suppen und Eintöpfe kannst du in großen Portionen vorkochen und portionsweise einfrieren. Alternativ gibt es mittlerweile auch Lieferdienste für gesundes Bio-Essen mit den notwendigen Nährstoffen für Wochenbett und Stillzeit.
  • Vorräte an gesunden Snacks anlegen: Auch für zwischendurch sind gesunde Snacks Gold wert. Gerade Stillen macht unheimlich hungrig und wir fanden es super, zwischendurch immer mal etwas Kleines zu essen parat zu haben. Müsliriegel oder Stillkugeln kannst du relativ einfach selbst machen oder einfach vorab genügend einkaufen.
  • Zeit einplanen: Für das Wochenbett solltest du möglichst keine Termine und Pläne – auch nicht für längere Besuche o.ä. – machen, sondern euch erstmal zu dritt (oder zu viert, zu fünft, zu sechst…) zu Hause einleben. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte dein*e Partner*in nach der Geburt Elternzeit oder Urlaub nehmen, um im Wochenbett zu unterstützen und den Haushalt zu übernehmen. So kannst du anfangs mit Baby im Bett bleiben. Gerade nach einem Kaiserschnitt oder einer schwierigen Geburt unterschätzt man leicht das eigene Erholungsbedürfnis.
  • Erstausstattung für das Baby waschen bzw. aufbauen: Kleidung, Decken, Mulltücher und Tragetuch für dein Baby kannst du vorab waschen oder auslüften (z.B. bei Wolle). So liegt dann für dein Neugeborenes alles bereit, wenn ihr nach der Geburt nach Hause kommt. Neue Möbel für das Baby solltest du so früh wie möglich aufbauen, damit diese ausdünsten können, bevor das Baby kommt.
  • Papierkram so weit wie möglich vorbereiten: Nach der Geburt kommt einiges an Bürokratie auf euch zu: Beantragung der Geburtsurkunde, Anmeldung bei der Krankenkasse, Kindergeldantrag und Elterngeldantrag. All das könnt ihr erst nach der Geburt erledigen, denn: für die Geburtsurkunde muss euer Kind geboren sein, und alle anderen Anträge sind nur mit Geburtsurkunde möglich. Trotzdem könnt ihr die Anträge schon so weit wie möglich vorbereiten. Dann habt ihr die eigentliche Arbeit bereits erledigt und müsst nach der Geburt lediglich noch ergänzen.
  • Unterstützung wünschen: Wenn du gefragt wirst, was ihr euch zur Geburt wünscht und ihr eigentlich bereits alles habt, wünscht euch Unterstützung! Geschwisterkinder betreuen, Einkäufe erledigen, warme Mahlzeiten vorbeibringen – es gibt viele Möglichkeiten, wie Familie und Freunde euch unterstützen und euch zu mehr Zeit und Ruhe mit dem Baby verhelfen können. Wir finden: Das ist im Zweifel sinnvoller und wertvoller als der zehnte Strampler in Größe 56!

 

vollständig eingerichtete Wickelkommode mit Wickelauflage, Windeln und Babykleidung© Lässig GmbH

Ein Netzwerk bilden: Unterstützung in der ersten Zeit mit Baby

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ – wir müssen oft an dieses nigerianische Sprichwort denken, wenn wir darüber nachdenken, wie unsere Kinder aufwachsen. Wir haben das große Glück, viel Unterstützung von unserer großen Familie, insbesondere den Großeltern der Kinder zu bekommen. Aber auch Stillberater*innen und Trageberater*innen haben uns in der ersten Zeit mit Baby sehr geholfen. Und Babykurse waren super, um ein Netzwerk unter Müttern zu bilden, gemeinsam etwas zu unternehmen und uns gegenseitig zu unterstützen.

Unsere persönliche Empfehlung an werdende Eltern lautet deshalb: Macht euch vor Geburt und Wochenbett Gedanken, welches Netzwerk ihr schon habt und wo ihr ggf. zusätzliche Unterstützung bekommt. Gerade wenn keine Familie in der Nähe ist, macht es Sinn, nach externen Angeboten für Familien zu schauen. Hier gibt es oft ganz tolle Angebote: Elterntreffs, Babykurse, persönliche Beratung aber auch Familienpat*innen oder Mütterpfleger*innen, die zu euch nach Hause kommen. Welche Angebote es bei euch vor Ort gibt, findet ihr z.B. auf dem Portal Frühe Hilfen. Unter bestimmten Umständen – z.B. bei Zwillingsgeburten oder bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen – bezahlt die Krankenkasse auch eine Haushaltshilfe.

Und scheut euch nie, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn ihr diese braucht. Denn wie das Sprichwort schon sagt: Es braucht ein Dorf!

fröhliche große Schwester sitzt neben schlafendem Neugeborenen © Lässig GmbH

 

Startbild: © Nürnberg Gummi Babyartikel GmbH & Co. KG

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Tags: Geburt
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