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Puppenhaus – ab wann sinnvoll?

Für welches Alter ist ein Puppenhaus geeignet und was solltest du beim Kauf beachten?

Mit einem Puppenhaus können kleine Kinder ihre eigene Welt erschaffen und den Alltag nachspielen. Das bezieht sich zum Beispiel auf die Geschehnisse um sie herum oder beobachtete Gespräche zwischen den Eltern. Dieser Drang der Nachahmung ist auch ganz natürlich und entspricht der typischen Entwicklung eines kleinen Kindes.

Ein Puppenhaus ist ein beliebtes Geschenk für Kleinkinder zu einem besonderen Anlass wie Weihnachten oder zum Geburtstag. Die große Welt in ganz klein gefasst, fasziniert kleine Kinder schon seit Jahrhunderten, denn nicht umsonst ist das klassische Puppenhaus ein Traditionsspielzeug, mit dem bereits unsere Großeltern und Generationen zuvor gespielt haben. So befindet sich auch manchmal das ein oder andere Erbstück als Puppenhausmöbel in der Puppenstube, wie bei dem Puppenhaus in unser eigenen littlegreenie Familie.

Doch für welches Alter ist ein Puppenhaus sinnvoll, wie lange wird das Puppenhaus bespielt und ist es ein reines „Mädchen-Spielzeug“?

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Puppenhaus: ab wann ist es für Kinder sinnvoll?

Sehr allgemein lässt sich sagen, dass ein Puppenhaus ab 3 Jahren generell geeignet ist. Das stimmt natürlich nicht genau bei jedem Kind. Um zu verstehen, ab wann, d.h. für welches Alter oder ab welcher Entwicklungsstufe ein Puppenhaus verschenkt werden kann, ist es wichtig zu begreifen, warum Kinder geradezu magisch von dem Spielzeugklassiker angezogen werden. Eine Altersangabe wie eine konkrete Monatsangabe ist dabei nicht möglich und eher fragwürdig. So gibt es bereits kleine Kinder, die schon mit knapp unter 2 Jahren ein Puppenhaus spannend finden. Manche Kinder fangen aber erst später mit einem Interesse an Rollenspielen an. Hierfür gibt es in erster Linie keinen Grund zur Besorgnis. Wenn du ein Puppenhaus ab 2 Jahren verschenkst und es nicht gleich bespielt wird, heißt das nicht, dass das Kind nicht noch Interesse daran entwickeln kann. Denken wir an unsere eigene Kindheit zurück, dann kamen wir manchmal erst viel später auf Spielzeug zurück, welches die ganze Zeit irgendwo verstaubte und plötzlich war es unser neue liebste Spielsache.

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Da kleine Kinder mit einem Puppenhaus in erster Linie Geschehnisse verarbeiten und ihre Elternteile imitieren wollen, macht ein Puppenhaus also dann Sinn, wenn dein Kind sich für das Nachahmen interessiert. Anzeichen hierfür können sein, dass dein Kind dich beobachtet und später ähnliche Bewegungsabläufe vollzieht oder auch später mit Puppen oder Kuscheltieren ganz ähnliche „Gespräche“ führt, die du vorab mit deinem Kind geführt hast.

Eines solltest du aber immer bei dem altersgerechten Spiel mit einem Puppenhaus in jedem Fall  beachten: Geht es um den Punkt Spielsicherheit so sind die meisten Puppenhäuser erst ab 3 Jahren geeignet. Besonders Puppenhäuser enthalten dank Zubehör oft verschluckbare Kleinteile oder besitzen Kanten und Ecken.

Ein Tipp von uns: Damit dein Kind ab einem jüngeren Alter schon mit einem Puppenhaus spielen kann, lohnt es sich das reine Puppenhaus ohne verschluckbare Kleinteile zu verschenken, wenn du dir sicher bist, dass es sonst keine Einschränkungen wie spitze Ecken gibt. So kann einerseits das Interesse in das Nachahmen mithilfe von kleineren Handpuppen oder Holzfiguren für Kleinkinder ab 12 Monaten gestillt werden, andererseits können Kinder so das Puppenhaus noch viel länger nutzen. Später dann darf ab 3 Jahren auch das kleinste Zubehör in die Puppenstube mit einziehen.

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Wie lange Kinder mit einem Puppenhaus spielen, ist in der Regel sehr individuell. Mädchen und Jungen können sich noch mit 7 Jahren und auch später für die Puppenstube begeistern, wenn das Zubehör ihren Interessen entspricht und das Spiel „mit dem alten Spielzeug“ nicht negativ von uns Erwachsenen beeinflusst wird; sei es, weil wir ihnen immer größeres und immer mehr Spielzeug schenken oder meist unabsichtlich etwas sagen, was unser Kind entmutigt „noch in dem Alter“ mit dem Puppenhaus zu spielen.

Pädagogische Förderung: Spielen und Lernen

Eine Kinderpuppe stampft durch die Puppenstube, nachdem die Puppenmama gesagt hat, sie soll ins Bett. Aber das will die Kinderpuppe noch nicht. Sie springt wütend durch die Räume und auf dem Bett herum. So oder so ähnlich kann ein Spielgeschehen in einem Puppenhaus aussehen. Kinder spielen mit den kleinen Figuren ihre eigenen Erlebnisse nach, um die Eindrücke und Gefühle besser zu verarbeiten. Wut, Angst, aber auch Freude und Verzückung werden so in das Spiel integriert. Neben der Imitation von alltäglichen oder vergangenen Situationen fördert ein Puppenhaus außerdem Sprachvermögen, Fantasie und räumliches Vorstellungsvermögen. Beim Spiel mit den kleinen Räumlichkeiten des Puppenhauses, das Verrücken der einzelnen Puppenhausmöbel und die Bewegung der kleinen Puppenhausfiguren verstärken die feinmotorischen Fähigkeiten wie Hand-Auge-Koordination.

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Zusammengefasst werden folgende Dinge positiv durch ein Puppenhaus gefördert:

  • Verarbeitung des Alltags
  • Kommunikation
  • Sprachvermögen
  • Feinmotorik
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Fantasie

Was solltest du beim Kauf beachten?

Welches Material du für ein Puppenhaus auswählst, ist natürlich von dem beschenkten Kind abhängig. Unsere kleine littlegreenie Familie selbst ist von Holz Puppenhäusern überzeugt. Dabei sind die natürlichen Holzfarbtöne nicht nur sehr angenehm für das Auge. Die Puppenstube passt sich auch gut in jede Wohnsituation an: Ob du das Puppenhaus auf einen farbigen Teppichboden im Kinderzimmer oder auf einen Kork- oder Holzboden stellst, mit einem Spielkissen davor, auf dem dein Kind knien kann: das Puppenhaus wird zu einem echten Hingucker in der Wohnung. Außerdem sind Puppenhäuser in naturfarbenem Holz direkt auch geschlechtsneutral und können so von Mädchen und Jungen gleichermaßen im Spiel genutzt werden, ohne dass es zu einer Farbdiskussion kommt.

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Ein immer sehr wichtiger Punkt, wenn es um unsere eigenen Kinder geht, ist die Frage, ob das Spielzeug, das wir unseren Kindern in die Hand drücken auch schadstofffrei ist. Oft sind günstig produzierte Spielsachen mit krebsfördernden oder anderen schädlichen Stoffen belastet. Besonders günstiges Spielzeug aus Kunststoff neigt dazu verschiedene fragwürdige Inhaltsstoffe zu beinhalten. Deshalb solltest du dich vor dem Kauf eines Puppenhauses informieren, ob das Spielzeug auch gesund ist. Das ist übrigens auch nicht immer der Fall bei Holzspielzeug, wie du in unserem Blogartikel zu Spielzeug ohne Schadstoffe lesen kannst.

Neben der Farbwahl und der Schadstofffreiheit ist außerdem die Bespielbarkeit eine Frage, die vor der Kaufentscheidung beantwortet werden sollte. Wie viel Platz erfordert das Puppenhaus? Ist es klassisch nur von vorne bespielbar oder von allen Seiten? Eignet es sich für Geschwister? Wie viel Zubehör braucht die Puppenstube für eine schöne Einrichtung? Welche Puppenhausfiguren sind verfügbar? Hast du Antworten auf einen Teil der Fragen, kannst du eine bessere Entscheidung treffen.

Für einen Vergleich zwischen zwei sehr verschiedenen Arten von Puppenhäusern zeigen wir dir hier ein Beispiel aus unserem Shop:

Puppenhaus Vergleich
PlanToys Slide N' Go PlanToys Viktorianisches Puppenhaus
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  • modernes Puppenhaus
  • Puppenhausmöbel inklusive
  • niedriger Anschaffungspreis
  • von allen Seiten bespielbar
  • transportierbar
  • frei aufstellbar dank 3 Grundmodulen
  • klein zu verstauen
  • gleichzeitig durch mehrere Kinder
    bespielbar
  • von kleineren Kindern nutzbar (bitte
    hierfür verschluckbare Kleinteile aus
    dem Zubehör beiseite schaffen)
  • klassisches Puppenhaus
  • Puppenhausmöbel können nach eigenen
    Vorstellungen hinzugekauft werden
  • aufklappbare Flügeltüren
  • funktionsfähige Fenster & Tür
  • 2 Etagen plus Dachboden
  • detailreich mit Treppen und
    Schiebefenstern
  • schnell aufgeräumt
  • stabil & groß für eine lange
    Nutzungsdauer
  • traditionell & dekorativ

Ideales Sammelgeschenk inklusive Zubehör

Besonders an Kindergeburtstagen und Weihnachten fürchten wir Eltern uns mittlerweile vor der sogenannten „Geschenkeflut“, da alle Verwandten den Kindern etwas Besonderes schenken wollen. Doch statt einer Vielzahl von Geschenken, macht vielleicht die Erfüllung eines Herzenswunsches viel mehr Sinn: Mit einem Puppenhaus kann ein solcher Wunsch in Erfüllung gehen. Indem entweder Familienmitglieder etwas beisteuern in Form von Puppenhauspuppen, -möbeln oder einen gewissen Obolus aufnehmen, wird das eine spezielle Geschenk mit passendem Zubehör zu einem magischen Erlebnis.

Puppenhaus-ab-3-jahren-bespielbar

Littlegreenie Tipp: Ein Holzpuppenhaus lässt sich wunderbar mit einer Lichterkette beleuchten. Besonders zur Weihnachtszeit ist das geradezu magisch. Entweder klebst du diese ein oder du sicherst die Lichterkette durch Minihaken, einer Befestigungsleiste oder einer anderen Kabelführung. Je fester das Kabel hält, desto besser. Bevor du in das Holz schraubst, solltest du dir aber sicher sein, wie das Kabel durch die Puppenstube verlaufen soll.

Quellen:

https://puppenstuben-ratgeber.de/ratgeber/das-erste-puppenhaus-ab-welchem-alter
https://www.kindheitsblog.de/sozialkompetenz-motorik-foerdern-mit-dem-puppenhaus/
https://spielzeug24.ch/was-ist-paedagogisch-wertvolles-spielzeug
https://www.fon-institut.de/puppenhaus/

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