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Siegel

Bei littlegreenie legen wir Wert auf fair produzierte Artikel aus ökologischen Materialien. Aus diesem Grund arbeiten wir ausschließlich mit Lieferanten zusammen, die diesen Anforderungen gerecht werden.

Zudem ist es unser Bestreben dir möglichst transparent zu machen, wo, wie und wer die Babyausstattung für dein Kind produziert. Häufig helfen Siegel und Zertifizierung dabei, Aufschluss über den Ursprung und die Lieferkette zu geben. Doch egal wo man heutzutage hinschaut, findet man Siegel, Auszeichnung und vermeintliche Zertifizierungen. Wenn man sich nicht intensiv mit dem Siegel-Dschungel auseinandersetzt, fällt es einem häufig schwer zu prüfen und nachzuvollziehen, was wirklich hinter dem Siegel steckt.

Mit unserem Konzept möchten wir euch diese Vorarbeit abnehmen - grundsätzlich können all unsere Produkte mit gutem Gewissen gekauft werden. Die verwendeten Siegel haben wir euch im folgenden kurz aufbereitet. Mit einem Klick auf des jeweilige Siegel werden ihr darüber hinaus auf die jeweilige Siegel-Website weitergeleitet, um euch dort ausführlich zu informieren.


kontrolliert biologischer Anbau (kbA)

Beim kontrolliert biologischem Anbau (kbA) wird auf die Nutzung von Gentechnik, Pestiziden und künstlichem Dünger verzichtet. Ziel ist es, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Felder werden nur mit Mulch, Jauche und sog. Gründünger fruchtbar gemacht. Zur Schädlingsbekämpfung werden ausschließlich Insekten eingesetzt. KbA Baumwolle wird darüber hinaus nur von Hand geerntet. Der Einsatz von chemischen Entlaubungsmitteln zur Ernte ist verboten. Der kontrolliert biologische Anbau verbietet grundsätzlich genetisch veränderte Organismen  und den Einsatz jeglicher Chemie. Der Rohstoff Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau ist daher, im Gegensatz zu konventioneller Baumwolle, weitestgehend schadstofffrei.

Aber Achtung: Alleine die Werbeaussage „Bio-Baumwolle“ sagt noch nichts über den Herstellungs- bzw. Weiterverarbeitungsprozess aus. Im konventionellen Bereich wird zwar ebenfalls zunehmend mit „Bio-Baumwolle“ geworben – im Weiterverarbeitungsprozess ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass Schadstoffe durch Färbungsprozessen, etc. den Textilien zugefügt werden. Vor allem aber hat dieses Siegel allein keine Aussagekraft im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen.

kontrolliert biologische Tierhaltung (kbT)

Die kontrolliert biologische Tierhaltung (kbT) erfolgt gemäß der Richtlinien für den ökologischen Landbau. Die Tierhaltung ist dabei artgerecht an die Lebensbedingungen der jeweiligen Region optimal angepasst. Der Einsatz von Masthilfsmitteln und die Verfütterung von genetisch-verändertem Futtergut ist streng verboten. Bei Schurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung wird auf den Einsatz von Pestiziden zur Parasitenbekämpfung am Tier und auf den Weideflächen verzichtet.

Die Richtlinien für den kontrolliert biologischen Anbau sowie die kontrolliert biologische Tierhaltung werden in der EG-Öko-Verordnung (Verordnung Nr. 834/2007) klar geregelt. Hier wird festgelegt wie Öko-Produkte produziert werden müssen, um mit dem EU-Siegel gekennzeichnet werden zu dürfen.


 

"Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien.

Nur Textilprodukte, die mindestens aus 70% biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, können gemäß GOTS zertifiziert werden. Alle eingesetzten chemischen Zusätze, wie z. B. Farbstoffe und Hilfsmittel, müssen bestimmte umweltrelevante und toxikologische Kriterien erfüllen. Auch für die Verwendung von Accessoires gelten entsprechende Anforderungen. Eine funktionelle Abwasserkläranlage ist für alle Betriebsstätte, die im Bereich Nassveredlung tätig sind, vorgeschrieben. Alle Verarbeitungsbetriebe müssen soziale Mindestkriterien erfüllen. Die wichtigsten Kriterien des GOTS, seines Qualitätssicherungssystems und die Grundsätze des Revisionsverfahrens sind im folgenden Abschnitt zusammengefasst."         

Quelle: https://www.global-standard.org/de/der-standard.html(Stand: 27.11.2018)

Alle zertifizierten GOTS-Produkte in unserem Shop sind mit der entsprechenden Hersteller-Kennung (Zertifizierungsnummer) eindeutig gekennzeichnet. 


 

 „Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.“  

Fairtrade steht für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern und Beschäftigten in Afrika, Asien und Lateinamerika. 1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte profitieren bereits von stabilen Mindestpreisen, der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und der Förderung von umweltschonendem Anbau.

Die Standards des Fairtrade-Siegels setzten sich hierbei aus den drei Säulen Soziales, Ökologisches und Ökonomisches zusammen. Diese drei Säulen beinhalten u.a., dass:

  • Sicherheit durch stabile Einkommen

  • Prämie für Gemeinschaftsprojekte

  • Förderung von Gleichberechtigung

  • Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit

  • Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel

Auf unsere Seite findet ihr i.d.R. das Fairtrade-Siegel mit dem Zusatz "Cotton". Dieses bezieht sich auf Fairtrade-Baumwolle. Bei Produkten mit diesem Siegel ist die gesamte Baumwolle Fairtrade-zertifiziert, also von Fairtrade-Produzenten angebaut.

Weltweit sind etwa 100 Millionen Haushalte an der Baumwollproduktion beteiligt. Da Baumwolle an der Börse gehandelt wird, müssen Kleinbauern aus u.a. West- und Zentralafrika, Indien und Pakistan mit den häufig subventionierten Baumwollplantagen der Industrieländer konkurrieren sowie mit den börslichen Marktschwankungen zurechtkommen. Zudem wird auf den Baumwollfeldern in Afrika und Asien häufig ausbeuterische Kinderarbeit betrieben.

Der Faire Handel soll helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Dank u.a. stabiler Mindestpreise, verbesserten Arbeitsbedingungen, Verbot von Kinderarbeit und einer umweltschonenden Produktionsweise macht Fairtrade einen echten Unterschied zum konventionellen Baumwollanbau.

Weitere Infos zum Fairtrade-Siegel findet ihr unter www.fairtade-deutschland.de oder ihr schaut euch das Youtube-Video an.


Das spiel gut Siegel wurde 1954 vom unabhängigen Arbeitsausschuß Kinderspiel + Spielzeug e.V. ins Leben gerufen. Ziel ist es mit dem Siegel gutes Spielzeug zu deklarieren und somit Eltern und Pädagogen eine Hilfe bei der Kaufentscheidung für gutes und wertvolles Spielzeug zu sein. Begutachtet werden Spielzeug und Spiele für Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren. Ob ein Spielzeug mit dem markanten orangefarbenden Siegel ausgezeichnet wird hängt von diversen Kriterien ab. 

  • Eignung des Spielzeug für die jeweilige Altersgruppe
  • Förderung von Fantasie und Vorstellungsvermögen
  • Anknüpfung an altersgerechte Lebenserfahrung (Themewelten aus dem täglichen Leben)
  • Vielfältigkeit und Dauerhaftigkeit der Spielmöglichkeiten
  • Präsentation von Farbe, Form und Gestaltung des Spielzeugs
  • Konstruktionsweise des Spielzeugs
  • Lebensdauer und Haltbarkeit
  • Sicherheit
  • Umweltverträglichkeit

Quelle: Arbeitsausschuß Kinderspiel + Spielzeug e.V.


 

Das IVN Best Naturtextil Siegel ist hauptsächlich im europäischen Raum vertreten und zeichnet Textilien aus, die den derzeit höchsten Ansprüchen an textiler Nachhaltigkeit entsprechen.

Die vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN) entworfenen Richtlinien berücksichtigen hierbei die gesamte textile Produktionskette in ökologischer und sozialverantwortlicher Hinsicht. Nur Produkte, bei denen alle Produktionsstufen zertifiziert wurden, dürfen das Siegel tragen. Das Siegel zeichnet sich u.a. durch folgende strenge Kriterien aus:

  • 100 % zertifizierte ökologische Fasern
  • Im Vergleich zum GOTS-Standard ist die Liste der zugelassenen Farben und Hilfsmittel noch deutlich kürzer
  • Keine optischen Aufheller
  • Außerordentlich strenge Rückstandskontrolle beim Endprodukt
  • Auch Garne, Bänder, Accessoires und Einlagen müssen aus Naturfasern bestehen.

Quelle: IVN Naturtextil


 

NATURLEDER IVN ZERTIFIZIERT ist der einzige Standard für Naturleder in Europa. Bei diesem Siegel werden alle Herstellungsstufen, die an der Produktion des Lederprodukts beteiligt sind, geprüft. Im Fokus stehen hierbei eine sinnvolle Einsparung der Ressourcen, ein ausgeprägter Umwelt- und Gesundheitsschutz in der Produktion sowie im späteren Gebrauch der Ware. In diesem Zusammenhang, wird die Umweltbelastung überprüft und dokumentiert. Zertifizierte Betriebe erfüllen u.a. folgende Anforderungen

  • Zweistufige Kläranlage
  • Die Tiere, dessen Rohhäute verwendet werden, wurden vorwiegend zur Fleischgewinnung gehalten, sodass eine zusätzliche umweltbelastende Tierzucht entfällt
  • Wildlebende Tiere oder vom aussterben bedrohte Rassen sind vollkommen ausgeschlossen
  • Die Reinigung und Konservierung der Häute erfolgen auf natürliche Weise durch Kühlung und Salzen. Auf chemische Konservierungsmittel wird verzichtet.
  • Bei der Gerbung ist die umstrittene Chromgerbung nicht erlaubt – es wird überwiegend auf pflanzliche Gerbverfahren gesetzt
  • Es gelten dieselben Sozialkriterien wie für die Naturtextilprodukte

Quelle: IVN Naturtextil

 

Eine ausführliche und übersichtliche Aufstellung und Erklärung weiterer Öko Siegel findet ihr auch in dieser Übersichtsseite.